Quasipresseschau

Nov 22


May 24

Tequila suicide from Sweden


Ergo-Versicherung weist nach Sex-Skandal Drogenvorwürfe zurück

München, 24. Mai (Reuters) - Die Ergo-Versicherung hat Vorwürfe des Drogenkonsums auf Veranstaltungen der skandalgebeutelten Tochter Hamburg-Mannheimer zurückgewiesen.

“Die Berichterstattung in der heutigen Ausgabe der BILD-Zeitung, wonach Handelsvertreter der Hamburg-Mannheimer auf Reisen Kokain konsumiert hätten, ist unwahr”, teilte die zur Münchener Rück gehörende Ergo am Dienstag mit. Die veröffentlichten Fotos “zeigen ein Trinkspiel mit Salz, Tequila und Zitronensaft. Dazu gehört das Einschnupfen von Salz durch die Nase.” Es handele sich nicht um den Konsum von Kokain, es lägen eidesstattliche Versicherungen der angebildeten Personen vor.


Apr 20

Mar 1

Feb 24
“Um seine politische Karriere zu retten, hat Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg diesmal seinen eigenen Doktor entlassen. Damit mag er davonkommen. Die von ihm vertretenen Werte aber sind beschädigt.” Kommentar - Politik - FAZ.NET

Feb 23
“A propos Ärzte - deren Diss macht die wenigste Arbeit und bringt das meiste Ansehen. Mal paar Patientendaten ins SPSS einwerfen, anschließend Korrelation mit Kausalität verwechseln, einen Lektor drübergehen lassen und fertig ist der Doktor.” wie man eine wissenschaftliche abschlußarbeit…

Feb 21

Bahners: Die Ideologie von den Leistungsträgern soll das Zufällige bei der Verteilung von Lebenschancen ausblenden, das Lotteriehafte. Wer sich selbst für einen Leistungsträger hält, der will unbedingt Frau Kelek glauben, die sagt, Deutschland sei das gelobte Land, in dem jeder sein Schicksal selber in der Hand habe. Doch jeder weiß aus eigener Erfahrung, wie viel Anmaßung in diesem Eigenlob der Erfolgreichen à la Sloterdijk steckt.

ZEIT: Und was hat das mit den Muslimen zu tun?

Bahners: Der Muslim ist in diesem Weltbild der Verlierer, mit dem sich der Sieger nicht verwechseln kann. Sarrazin liefert abgepackt, durchgezählt und medizinisch auf Erbkrankheiten durchgecheckt den konstitutionellen Versager als Sozialfigur frei Haus. Der Muslim sitzt zusammen mit einem grotesk verfetteten Unterschichtsangehörigen auf dem widerlichen Plastiksofa und guckt schreckliches Fernsehen.

Islamkritik: Lust an der Herabsetzung | Gesellschaft | ZEIT ONLINE

“Im Kern sagen wir all den armen Flüchtlingen da draußen in der Welt, dass wir sie fernhalten dürfen, weil wir es wollen, dass wir es tun, weil wir es können. Aus schlichtem Egoismus, der menschlich verständlich, aber nicht sehr menschlich ist, den wir auch nur durchhalten können, weil wir ihn den Flüchtlingen nicht ins Gesicht sagen müssen. Und eben weil es das Schweigekartell gibt, das Verdrängen der unmoralischen Seite unseres Lebens durch Geschäftigkeit.” Gerechtigkeit: Was ist gerecht? | Politik | ZEIT ONLINE

Feb 3
“Vor der Muslimbruderschaft muss man in einem demokratischen Ägypten keine Angst haben. Ägypten ist nicht Gaza, nicht Afghanistan und auch nicht der Iran. Hier entsteht eine neue Zivilgesellschaft.” Hamed Abdel-Samad

“Erst als dieses Regime die letzten Reste seiner Legitimation verloren hatte, suchte man nach Kontaktmöglichkeiten mit den neuen Machthabern. Es war sinnlos. Niemand brauchte in Teheran noch Amerikaner, außer später die Geiseln in der US-Botschaft. Die Verantwortung für dieses Desaster lag nicht beim damaligen US Präsidenten Jimmy Carter. Sie lag bei einer Denkschule namens außenpolitischer Realismus.” Revolution und Alltag

Aug 6

Immer wiederkehrend ist die Behauptung, dass es einen Theorien- und Methodenpluralismus derart gäbe, dass Wissenschaftliche Medizin, Homöopathie, Anthroposophische Medizin, Traditionelle Chinesische Medizin u.ä. gleichwertige Medizintheorien seien. Es wird übersehen, dass es im Falle einer Konkurrenz erfahrungswissenschaftlicher Theorien wissenschaftstheoretische Kriterien gibt, die eine Entscheidung ermöglichen, welche Theorie die bessere, die überlegene ist. Es sind dies:

Zirkelfreiheit,
innere und äussere Widerspruchsfreiheit (Konsistenz),
Erklärungswert,
Prüfbarkeit,
Widerlegbarkeit,
Testerfolg,
Prognosefähigkeit,
Reproduzierbarkeit,
Fruchtbarkeit
und weitere.

Der Unterschied zwischen den verschiedenen medizinischen Theorien besteht in den Annahmen über die Entstehung von Krankheiten: Die wissenschaftliche Medizin geht seit Anfang des 19.Jahrhunderts davon aus, dass Krankheiten natürliche körperliche und psychische Ursachen haben, die mit rationalen, d.h. wissenschaftlichen Methoden analysiert (und behandelt) werden können, dass Krankheiten also z.B. nicht Folge der Sünde oder der falschen Mischung von 4 Säften (Humoralpathologie) sind, dass sie nicht mit geisteswissenschaftlichen Konstrukten (Anthroposophie), religiösen Prinzipien (Chinesische Medizin) oder mit der “Verstimmung” einer mysteriösen Lebenskraft (Homöopathie) zu erklären sind.

Die Anwendung der genannten Kriterien zur Bewertung konkurrierender Theorien zeigt, dass sie allein von der wissenschaftlichen Medizin erfüllt werden. Deshalb hat sie sich überall in der Welt durchgesetzt. Sie und die von ihr abgeleiteten therapeutischen und präventiven Verfahren haben als erste in der Geschichte der Medizin bewirkt, dass die durchschnittliche Lebenserwartung (als härtestes Kriterium für die Effektivität einer Medizin) von 30 - 40 auf 70 - 80 Jahre angestiegen ist. Keine andere frühere und die heutige alternative Medizin war und ist hierzu in der Lage, keine hat auch ein annähernd vergleichbares effektives Praeventionskonzept. Es genügt eben nicht, bei spontan heilenden oder auch unheilbaren Krankheiten die Befindlichkeit oder die Lebensqualität zu verbessern oder Schmerztherapie zu betreiben, so wichtig das ist. Hierfür verfügt auch die wissenschaftliche Medizin über wirksame Methoden . Aber es ist unsinnig, zur Behandlung solcher, in hohem Masse suggestiven Einflüssen unterliegenden Phänomene veraltete oder hochspekulative Medizintheorien anzuwenden. Diese Verfahren entfalten um so eindrucksvoller ihre Placeboeffekte, je geheimnisvoller, je exotischer die Theorie und ihre Praxis ist. Glaubt der Therapeut an sein Verfahren, so ist er umso erfolgreicher. Seit Jahrzehnten versuchen diese Richtungen, neben anektodischen und unkontrollierten Beobachtungen wissenschaftlich haltbare Belege für die Tauglichkeit ihrer Theorien zu erbringen, d.h. Beweise für einen substantiellen Einfluss auf den Kranheitsverlauf - stets vergeblich.

Natürlich hat auch die wissenschaftliche Medizin längst nicht alle Probleme gelöst, aber ihre Theorie hat sich bisher als äusserst fruchtbar erwiesen. Es gibt keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass irgendeine alternative Theorie in der Lage sein wird, eines der offenen Probleme zu lösen, schon bisher gelang ihr das nirgends. Die unkonventionellen Richtungen sind weder eine Ergänzung noch eine Erweiterung oder Komplementierung der wissenschaftlichen Medizin - sie sind unvereinbar mit ihr, weil es sich, ungeachtet ihres medizinhistorischen Interesses, um Pseudowissenschaften handelt. Sie gehören in die Asservatenkammer der Medizingeschichte (HABERMANN).

http://www.ariplex.com/ama/ama_anth.htm

Jul 12

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